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Am 26. Januar wurde in Sri Lanka ein neuer Präsident gewählt. Der Amtsinhaber Rajapaksa sicherte sich in umstrittenen Wahlen mit 57,88 Prozent eine zweite Amtsperiode. Peer Bruch analysiert das politische Umfeld nach dem Sieg über die LTTE, über Auseinandersetzungen während des Wahlkampfes und die Erwartungen und Befürchtungen für die Zeit nach dem Wahlsieg. Der Autor ist Geschäftsführer des Südasien-Informationsnetz eV und Mitglied des Kuratoriums der Asienstiftung.
Mahinda Rajapaksa hat die vorgezogene Präsidentschaftswahl in Sri Lanka gewonnen. Doch im Wahlkampf kam es zu Übergriffen, die Opposition spricht von massiven Manipulationen, und das Land ist nach dem Ende des Bürgerkriegs weiterhin gespalten. Es herrscht ein Klima der Angst, die Menschenrechtslage ist prekär. Der alte und neue Präsident plant nun die Auflösung des Parlaments, wobei es ihm auch darum gehen dürfte, seine Machtposition abzusichern und auszubauen.
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Quelle: Asienhaus-Rundbrief 2/2010