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Überblicke: Ausbau der Kernenergie wird in den meisten Ländern beibehalten, deutsche Regierun
muss auch Förderung des Exports von Kernanlagen stoppen
Während in Fukushima der Kampf mit dem GAU der Atomkraftwerke weiter geht, rücken die Pläne für den Ausbau von Atomkraftwerken in anderen asiatischen Ländern in die Diskussion. In China sind bereits 13, in Indien sechs und in Südkorea zwei Atomkraftwerke in Betrieb. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Ausbaupläne in China und Indien und Diskussionen über Baupläne in Bangladesh, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Sri Lanka, Thailand, Vietnam (siehe den Überblick der World Nuclear Association).
Die Reaktionen auf die Ereignisse in Japan sind unterschiedlich, der Kurs auf den Ausbau der Kernenergie wird von den Regierungen jedoch kaum in Frage gestellt.
Zu erwähnen ist aber auch, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung nicht nur nach innen im letzten Jahr beschlossen hat, den Ausstieg aus der Atomenergie zu verlangsamen, sondern gleichzeitig die Förderung des Exports von Nuklearenergie-Anlagen wieder aufgenommen hat (siehe den Bericht auf Spiegel-Online).
Nur wenige der folgenden Links geben - mit Ausnahme von Indien - die zivilgesellschaftliche Diskussion in den asiatischen Ländern wieder. Wir arbeiten gerade daran, einen diesbezüglichen Überblick zu erstellen.
Hier geht es zum Volltext im Asienhaus-Rundbrief 2/2011, 4.4.2011